25. Mai 2024

SV Motor Zeitz Abt. Fußball

Wir leben Fußball

1. Männer: Vorschau aufs Wochenende

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Kreisoberliga

KreisoberligaNächster Anlauf für die Torfabrik der Liga

VON RONNY BANAS

ZEITZ/MZ. Wenn sich Maik Wilsdorf, Torwart des SV Burgwerben, die aktuelle Tabelle der Kreisoberliga anschaut, könnte ihm unter Umständen Angst und Bange werden. Denn sein Team muss am Sonnabend beim derzeitigen Tabellenführer Motor Zeitz ran. Und die sind so richtig in Torlaune. 21 Treffer in vier Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Allen voran steht der 9:1-Auswärtssieg beim SV Uichteritz. Motor ist überragend in seine erste Saison in der höchsten Spielklasse des Kreises gestartet. Eine Leistung, die den Aufsteigern noch vor ein paar Wochen kaum jemand zugetraut hat, nicht einmal sie selbst. “Damit hätte bei uns keiner gerechnet”, erinnert sich Trainer Hans Sapala. Sicherlich hätte sein Team auch von den Ansetzungen profitiert, relativiert er. Die schweren Brocken würden erst noch kommen, warnt Sapala. Trotzdem komme der Erfolg nicht von ungefähr. Viel Bewegung auf dem Platz, Fleiß im Training und ein bisschen Psychologie gehören dazu. Hans Sapala: “Ich habe meinen Jungs immer gesagt, wir müssen im Kopf und im Herzen eine Einheit sein.”

Anscheinend klappt das im Moment ganz gut. Lediglich am ersten Spieltag stand ein Unentscheiden zu Buche. Drei beeindruckende Siege hintereinander folgten. Von der derzeitigen Stärke der Zeitzer kann auch Eintracht Profen ein Lied singen. Am vergangenen Sonntag musste die Elf von Trainer Steffen Hoffmann beim 2:3 gegen Motor kurz vor Abpfiff noch zwei Gegentore schlucken und stand am Ende als Verlierer da. Wiedergutmachung haben sie sich für den Sonnabend mit einem Sieg beim SV Markwerben auf die Fahnen geschrieben. Der TSV Tröglitz ist unterdessen nach vier Spieltagen noch nicht so recht in Fahrt gekommen. Zwar gewann das Team zwei Spiele, musste aber am vergangenen Spieltag eine unnötige Niederlage beim Aufsteiger in Uichteritz einstecken. Dabei führte Tröglitz schon nach zwölf Minuten. Trotz des Rückschlages sollte ein Sieg gegen Grün-Weiß Langendorf, zumal auf eigenem Platz, im Bereich des Machbaren sein. Wesentlich schwerer hat es Grün-Gelb Osterfeld, das in Nebra ran muss. Der dortige Gastgeber ist bislang ohne Punktverlust und will auch den Grün-Gelben nichts schenken.


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