14. April 2024

SV Motor Zeitz Abt. Fußball

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Geußnitz scheidet gegen Motor ehrenvoll aus

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Daniel_Rolle
Daniel_RolleWenig später liegt der Ball im Netz. Daniel Rolle (l.) köpfte für Motor in Geußnitz das 1:0. (FOTO: CORINA WUJTSCHIK)
Halle (Saale)/MZ. Im Krombacher-Kreispokal Burgenland fielen folgende angesetzten Spiele der zweiten Hauptrunde für Mannschaften aus dem Regionalbereich Zeitz aus: Grün-Gelb Osterfeld – 1. FC Weißenfels, Droyßiger SG – SV Wetterzeube.

Blau-Gelb Geußnitz – Motor Zeitz 2:4 (0:1). Kreisligist-Spitzenreiter Motor Zeitz gab in der ersten Hälfte den Ton an. Bereits in der neunten Minute traf Daniel Rolle, der per Kopf den Ball einnetzte. Bis zur Pause gab es keine weiteren großen Möglichkeiten zu verzeichnen. Nach dem Wechsel wurde der gastgebende Kreisklassenvertreter stärker, musste aber in der 57. Minute den zweiten Gegentreffer, Schütze Sebastian Selzer, hinnehmen. Eine Minute später konnte Daniel Albert die kurzzeitige Verwirrung der Geußnitzner zum 3:0 nutzen. Der Gastgeber wagte nun alles, Arnd Geidel verkürzte auf 1:3. Peter Dembik konnte nach sauberem Spielzug der Hausherren (74.) auf 2:3 verkürzen. Nun brannte es oft vor dem Motor-Gehäuse lichterloh. Im Konterspiel konnte der Zeitzer Selzer nur durch Foul im Strafraum gebremst werden. Der gefoulte Spieler verwandelte den fälligen Elfmeter zum 4:2-Endstand. “Es war ein ansehnliches Spiel mit zwei gleichwertigen Teams”, schätzte der Geußnitzer Trainer Jens Jordan ein.

SV Spora – SV Großgrimma 1:0 (1:0). Dem SV Spora ist die Überraschung gelungen, den Landesklassenvertreter aus dem Cupwettbewerb zu werfen. Auf schwer bespielbarem Platz in Nißma gewannen die Hausherren nicht unverdient. Die Gäste bestimmten in den ersten zwanzig Minuten das Spiel. Martin König vergab die erste Einschussmöglichkeit für Großgrimma. Dann wehrte der Schlussmann der Hausherren, Martin Laminski, einen Schuss von König mit dem Fuß ab. Spora kam besser ins Spiel. Oliver Pohl (25.) schoss knapp über das Gästetor. Für Großgrimma besaß Martin Ludwig dann eine Gelegenheit mit einem Freistoß von der Strafraumgrenze. Der Hüter der Gastgeber lenkte den Ball über den Balken. Auch auf der Gegenseite zeigte Torwart Steffen Meißner bei einem Schuss von Rico Schneider sein Können. Die größte Möglichkeit bis zur 36. Minute ergab sich für Max Hennig, der nach sauberem Pass von Sven Starke den Ball knapp über das Gehäuse lupfte. Das Tor des Tages fiel in der 42. Minute. Hennig knallte das Leder von der Strafraumgrenze unhaltbar, flach in die Ecke zum 1:0. Die Gäste wollten das Spiel drehen, König traf aus 20 Metern den Querbalken. Aber der Kreisoberligist hätte alles klar machen können, Pohl konnte aber nach Alleingang das Leder nicht versenken. Die Begegnung wurde hektischer. Matthias Richter sah nach grobem Foulspiel an Philipp Opitz in der 64. Minute Rot. Opitz zog später scharf ab, der Ball streifte den Querbalken. Nach einem weiteren groben Foul erhielt Gästeakteur König (80.) ebenfalls Rot. Schiedsrichter Ronny Schreiber (Grana) überzeugte.

Fortuna Rehmsdorf – 1. FC Zeitz 0:6 (0:5). Im offiziellen Programm des SV Fortuna Rehmsdorf wurde das Spiel gegen den 1. FC Zeitz als Pokalknaller angekündigt. Aber der Vertreter der Landesklasse, 1. FC Zeitz, zog gegen den Kreisklassenvertreter ungehindert in die nächste Pokalrunde. Der Rehmsdorfer Trainer Horst Hartwig wollte eine engagierte Fortunen-Mannschaft sehen. Aber bereits nach kurzer Zeit war der Kuchen für die Zeitzer so gut wie gegessen. In der vierten und zehnten Minute verwandelte Junior Nejerwan Solivani beide Elfmeter zur 2:0-Führung. Die Gastgeber fanden bis zum Schlusspfiff keine Mittel, die spielerische Überlegenheit der Gäste zu kompensieren. In der 16. Minute erhöhte Solivani und stellte einen Hattrick her. Toni Menz (23.) und Daniel Görg (29.) erhöhten auf 5:0. Die Gastgeber verzeichneten nur eine Möglichkeit. Tom Senatra schoss einen Freistoß knapp vorbei. Im zweiten Abschnitt wurde es ein Trainingsspiel für die Zeitzer. Chris Menz schoss mit einem Freistoß das 6:0 für Zeitz. 150 Zuschauer sahen eine überzeugende Gästeelf, die klar dominierte und sich durchaus Selbstvertrauen für die kommenden Pflichtspiele geholt haben sollte.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

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