26. Mai 2024

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Kicken am Familientag in der Kreisoberliga

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Kreisoberliga
KreisoberligaVon Tobias Heyner und Torsten Kühl

Die Sonntags-Spiel-Regelung des Kreisfachverbands Fußball Burgenland (KFV) gilt für die kommende Saison in der Kreisoberliga. Die Begeisterung in den Vereinen hält sich in Grenzen. Der Vizepräsident Wettkampfbetrieb im KFV, Lothar Pietsch, verteidigte die Entscheidungen des Spielausschusses.
Immer wieder hatte es Ärger mit den Vereinen wegen dieser Regelung gegeben, aber die stetig kleiner werdende Zahl der Schiedsrichter lässt dem Kreisfachverband Fußball Burgenland (KFV) offenbar keine andere Wahl: In der Kreisoberliga der Männer wird künftig sonntags gespielt. Diese Regelung, mehrheitlich beschlossen von den Mitgliedern des Spielausschusses, gilt zunächst für die komplette Saison 2013/14.

Der Vizepräsident Wettkampfbetrieb im KFV, Lothar Pietsch, verteidigte die Entscheidungen des Spielausschusses. „Wir haben wieder sechs Unparteiische weniger als vor einem Jahr. Und leider sind viele der gemeldeten Schiedsrichter in mehreren Funktionen, also auch als Übungsleiter oder aktiver Spieler, tätig, so dass uns an den Wochenenden nicht alle Referees zur Verfügung stehen. Es geht nicht anders: Wir mussten in einer Liga den Spieltag auf den Sonntag legen. Wir haben einfach nicht genug Schiedsrichter“, sagte Pietsch.

„Der Schiedsrichtermangel ist meines Erachtens nur eine Ausrede. Ich denke, es sind genug verfügbar“, meint André Schärschmidt, Fußball-Abteilungsleiter von Motor Zeitz. Warum die Regelung trotz der Proteste der Vereinen nun doch durchgesetzt wurde, könne er nicht nachvollziehen. „Wir müssen nun an beiden Wochenendtagen Spiele vorbereiten – für die erste und zweite Mannschaft“, sagt er weiter, „das ist schon eine erhebliche personelle Mehrbelastung.“ Einen Vorteil sieht Schärschmidt jedoch: „Sonntag kommen bei uns meist mehr Zuschauer. Bezüglich der Einnahmen könnte es sich also sogar positiv auswirken.“

Die Schiedsrichteransetzer des Burgenlandkreises weisen hingegen darauf hin, dass ohne das Ausweichen der Kreisoberliga auf den Sonntag der Spielbetrieb nicht aufrecht erhalten werden könne. Ab der Kreisoberliga muss immer ein Dreiergespann eingesetzt werden. Hinzu komme, dass Zeitz nachweislich die ältesten Spieler im gesamten Kreis habe und darunter seien auch viele mit schlechtem Gesundheitszustand. Auch seien die Einsätze sehr ungerecht verteilt. Einige Offizielle seien jedes Wochenende mehrfach im Einsatz, während andere gerade einmal vier oder fünf Einsätze pro Saison wahrnehmen.

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